Blog vorstand erlaert
Illustration. Caryad

Fachlicher Austausch unter Kollegen – immer gern

Wir in Lünen sehen und nutzen die Gesetzesänderung als Chance

Wir Kommunen sind es, die den Wandel aktiv mitgestalten – und ihn den Bürgern unserer Stadt kommunizieren. Die gute Nachricht: Damit haben sich die Voraussetzungen zur Erreichung eines sicheren Entwässerungsnetzes grundlegend verbessert. Die schlechte: Wir als Kommune/Abwasserunternehmen brauchen für diesen Wandel und seine Vermittlung eine tragfähige Strategie. Diese zu entwickeln, bindet Ressourcen innerhalb des Unternehmens. Die wenigsten Kommunen haben zu diesem Arbeitsfeld ein fertiges Konzept in der Schublade.

Erfahrungen teilen

Wir vom SAL beschäftigen uns seit 2003 intensiv mit Lösungsansätzen für die private Grundstücksentwässerung und haben ein Baukastensystem in fünf Schritten entwickelt – und die in unserem Haus entwickelte Dokumentationsdatenbank GEIS, die den Gesamtprozess optimiert. Baukastensystem und Dokumentationsdatenbank sind mit kleineren Angleichungen auf jede Kommune hin anwendbar ist. Beides stellen wir Ihnen gern vor.

Auch auf die Entwicklung neuer, sauberer Technologien oder das Zusammenführen vorhandener Technologien zu umweltgerechten Prozessen hinzuwirken, geht am besten gemeinsam. Die klaren Vorgaben des Lünener Modells verbinden größtmöglichen Umweltnutzen mit größtmöglicher Wirtschaftlichkeit. Ein wichtiger Aspekt bei diesem Balance-Akt ist die Frage, welche Sanierungs- und Inspektionsverfahren wirtschaftlich und für welches Klientel geeignet sind. Derzeit existieren unterschiedliche Technologien am Markt – mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Stärken und Schwachstellen.

Nachhaltige Veränderung braucht eine starke Lobby

Nur wenn wir Abwasserexperten uns übergreifend austauschen, können wir langfristig das Beste aus allen derzeitigen Systemen vereinen, Fehlendes ergänzen und so zu einem gemeinsamen, effizienten und möglichst kostengünstigen (und daher für private Investoren realisierbaren) Standard kommen. Das nutzt auch den Dienstleistern, die sich dann nicht mehr zwischen differierenden Systemen entscheiden müssen und dabei vielleicht mit hohen Investitionskosten auf das falsche Pferd setzen. Vor allem aber nutzt es der Umwelt: Das bestmögliche System zum bestmöglichen Preis führt nicht nur zu guten Ergebnissen, es lässt private Investoren auch schneller handeln.

Wir suchen den Dialog

Netzwerke und gegenseitiger Erfahrungsaustausch in offener und kollegialer Atmosphäre gehört zu unserem Grundverständnis – als SAL im Allgemeinen und für das Lünener Modell im Speziellen:

  • Der Dienstleisterstammtisch: Der Austausch mit den Qualitätsdienstleistern der Region in den Räumen des SAL hat viele interessante Aspekte zur Weiterentwicklung des Lünener Modells beigetragen. Zu Beginn fragten wir uns, ob es überhaupt möglich wäre, „Konkurrenten“ an einen Tisch zu holen, und ob die Dienstleister überhaupt bereit wären, mit uns zu kooperieren. Die Erfahrung hat uns eines Besseren belehrt: Der Austausch auf dem Dienstleisterstammtisch ist in höchstem Maße kollegial, effektiv und konstruktiv.
  • Vorträge vor Fachpublikum: Seit vielen Jahren werden wir gebeten, das Lünener Modell vor Fachpublikum vorzustellen. Wir teilen unsere Erfahrungen und Gedanken gern. Das Feedback ist in der Regel sehr positiv, aus Kritikpunkten erwachsen konstruktive Dialoge. Nur wenn die Branche gegenseitig voneinander lernt, kommen wir unserem Ziel näher: alle Erfahrungen zu bündeln und gemeinsam den bestmöglichen Weg zu finden.
  • Betreuung anderer Kommunen: Auch in Kommunen stellen wir das Lünener Modell auf Anfrage hin vor. Hinter den Kulissen arbeiten wir an einem Konzept, das auch eine langfristigere Betreuung anderer Kommunen möglich machen wird.
  • Das KomNetGew: Wir engagieren uns im Kommunalen Netzwerk Grundstücksentwässerung und haben dessen Gründung als Ideengeber vor einigen Jahren mit angestoßen. Das Ziel: die komplexen Anforderungen der modernen Grundstücksentwässerung NRW-weit gemeinsam zu lösen und voneinander zu lernen.

... gern auch mit Ihnen!

Sie möchten mehr über das Lünener Modell wissen? Sich zu Fragen rund um die Zukunft der Grundstücksentwässerung austauschen? Sie suchen einen Vortragsredner zum Thema oder einfach nur einen Gleichgesinnten aus der Branche, der mit dem Thema Grundstücksentwässerung seit vielen Jahren vertraut und mit dem Herzen bei der Sache ist? Matthias Krölls freut sich auf Ihren Anruf:

Matthias Krölls
02306 9104 241, Raum 03