Augen auf bei Bauteilöffnung, Wasserfreihaltung, Hindernisbeseitigung

Hier verstecken sich mögliche Zusatzkosten für den Auftraggeber

Kein Auftrag gleicht dem anderen, und mit Mehraufwand steigen die Kosten. Das ist legitim – sollte aber von Anfang an zur Sprache kommen. Achten Sie deshalb darauf, ob der von Ihnen angefragte Dienstleister die folgenden Punkte in seinem Angebot berücksichtigt hat. Falls sie fehlen: Fragen Sie danach und halten Sie diese Punkte in einem Vertrag gesondert fest.

Mehrkosten? Denkbar.
Versteckte Kosten? Nein, danke!

Bauteilöffnungen

Vor jeder Zustandserfassung und Reinigung müssen die betreffenden Inspektions- und Revisionsöffnungen der Grundstücksentwässerungsanlage vom Dienstleister lokalisiert und ggf. mit Spezialwerkzeug geöffnet werden. Sind keine Schächte und Inspektionsöffnungen vorhanden, kann es notwendig werden, vor der Inspektion Bauteilöffnungen herzustellen. Die Möglichkeit der Inspektion der Grundstücksentwässerungsanlage über den öffentlichen Kanal sollte vom Dienstleister geprüft werden. Bei vorhandenen Revisionsöffnungen muss er nach der Öffnung die Abdichtung erneuern. Dies kann mit zusätzlichen Kosten für den Grundstückseigentümer verbunden sein.

So erleben Sie keine unliebsamen Überraschungen.

Wasserfreihaltung

Bei der Planung müssen geeignete Maßnahmen für die Vorflut- und Wasserfreihaltung berücksichtigt werden. Dies kann durch Überpumpen des anfallenden Abwassers während der Dauer der Maßnahme oder das kurzfristige Absperren der Leitungen mit Absperrelementen erfolgen. Dies kann mit zusätzlichen Kosten für den Grundstückseigentümer verbunden sein.

Hindernisbeseitigung

Je nach vorgefundener Situation kann die Beseitigung von verfestigten Ablagerungen, Hindernissen und Wurzeleinwuchs durch den Dienstleister notwendig werden. Diese Leistungen muss der Grundstückseigentümer dem Dienstleister gesondert vergüten, soweit vertraglich nichts Gegenteiliges vereinbart wurde.

http://grundstueckszertifizierung.de/magazin/eintrag/lorem-sanierung-ipsum